• Hamburg Ballett

    Sylvia

    Ballett von John Neumeier

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    Ballett von John Neumeier

Freitag, 20. Mai 2022

Die Reiseinhalte

Das Programm
Highlights
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Sylvia 
Ballett von John Neumeier

Drei choreografische Gedichte über ein mythisches

Musik: Léo Delibes

Bühnenbild und Kostüme: Yannis Kokkos

Musikalische Leitung: Markus Lehtinen

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg



Freuen Sie sich auf einen Ballettabend in der Staatsoper Hamburg. Wir besuchen eines der schönsten Ballette von John Neumier - Sylvia.


Eigentlich kommt dem Ballett "Sylvia", das im französischen Original den Zusatz "ou La Nymphe de Diane" trägt, eine wichtige Rolle in der Ballettgeschichte zu, auch wenn es heute weit seltener gespielt oder neu inszeniert wird als etwa "Coppélia", Léo Delibes’ andere große Ballettmusik. Die Uraufführung von "Sylvia" in der Choreografie von Louis Mérante 1876 an der Pariser Oper war die erste Kreation im neu gebauten Haus, dem Palais Garnier. Sie markierte gleichzeitig die Abkehr vom romantischen Ballett und dem von ihm geprägten ätherischen Frauenbild. Aus der Fee und Sylphide wurde die Kämpferin, eine ferne Schwester Penthesileas.

Wichtige Hinweise

- Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von ArtMaks Kulturreisen

- Änderungen vorbehalten

- Mindestteilnehmerzahl 15

- Bitte beachten Sie, dass unsere Kulturreise unter der tagesaktuell geltenden Corona-Bestimmungen stattfindet
VOR DER AUFFÜHRUNG ZU LESEN 
Eigentlich kommt dem Ballett "Sylvia", das im französischen Original den Zusatz "ou La Nymphe de Diane" trägt, eine wichtige Rolle in der Ballettgeschichte zu, auch wenn es heute weit seltener gespielt oder neu inszeniert wird als etwa "Coppélia", Léo Delibes’ andere große Ballettmusik. Die Uraufführung von "Sylvia" in der Choreografie von Louis Mérante 1876 an der Pariser Oper war die erste Kreation im neu gebauten Haus, dem Palais Garnier. Sie markierte gleichzeitig die Abkehr vom romantischen Ballett und dem von ihm geprägten ätherischen Frauenbild. Aus der Fee und Sylphide wurde die Kämpferin, eine ferne Schwester Penthesileas.

Den entscheidendsten Schnitt und Bruch mit der Vergangenheit aber löste eine "Sylvia"-Produktion in St. Petersburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus. Diaghilew wurde 1900/01 mit der Oberaufsicht über eine Neuinszenierung am Mariinsky-Theater betraut. Er wählte "Sylvia". Da ihm die Direktion jedoch nicht völlige Freiheit bei der künstlerischen Realisation ließ – zu seinem "Dreamteam" gehörten da schon die Maler Bakst und Benois –, kam es zu Spannungen, er wurde entlassen und suchte von da an nach anderen Möglichkeiten und Orten, um seinen Traum von Theater zu verwirklichen. Wäre er ohne diesen Bruch ins Ausland gegangen? Hätte er ohne diese Enttäuschung 1909 die Ballets Russes nach Paris gebracht? Im Grunde ist "Sylvia" indirekt zum Schlüsselwerk für unsere heutige Moderne geworden.

Trotzdem interessiert uns an "Sylvia" weniger seine Geschichte, seine kulturhistorische Handlung oder seine ursprüngliche Choreografie, es ist die Musik, die anspricht. Sie ist unüberhörbar von Richard Wagner beeinflusst, scheut manchmal nicht die schlimmsten Ballettklischees des 19. Jahrhunderts und hat doch Poesie und vor allem Sinnlichkeit.

Muss man eine Geschichte dazu erzählen? Und welche? Die von Torquato Tasso, auf dessen Schäferdrama "Aminta" das Ballett basiert? Eins ist klar, das "kitschige" Libretto von Jules Barbier und Baron de Reinach ist heute ganz unsinnig. Kann es denn nicht etwas ganz Einfaches sein? Tanzbilder von einer starken, sportlich-kämpferischen Frau, die, hin und her gerissen zwischen Kraft und Verletzlichkeit, nur schwer eine Balance findet zwischen Angriff und Zartheit, Panzerung und Hingabe, die erst Sinnlichkeit erfahren und Leidenschaft durchleben muss, um die einfache, schlichte Liebe zu entdecken. Als ich bei Tasso nachlas, empfand ich das mythische Moment spannender als das erzählerische Element, den Mythos gültiger als die späteren Metamorphosen. Und es erschien mir nur natürlich, auch zur Musik auf eine gewisse Distanz zu gehen und dem Werk jenen Touch von Operette zu nehmen. Stattdessen die Suche nach Tanzbildern, Bewegungen und emotionalen Situationen, die einen fast schockierenden Dialog mit der Musik wagen.

Auch wenn ich nicht die antike Welt heraufbeschwören wollte, nicht Hellas, nicht Rom, so war ich doch glücklich, einen großen griechischen Bühnenbildner zur Seite zu haben, Yannis Kokkos, dessen blauer Baum vor grüner Wand Paul Éluards "La terre est bleue comme une orange" evoziert. Umkehr und Verkehrung der Farbe, das ist Kokkos’ große Poesie – und die von "Sylvia".

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Die Reisedaten

DatumFreitag, 20. Mai 2022
Preis pro person
155
Anmeldeschluss
25. März 2021

Hamburg Ballett
Sylvia

Ballett von John Neumeier

Unsere traditionellen Kulturreisen zum Hamburg Ballett setzten wir im neuen Jahr fort und 
 besuchen  das  Ballett "Sylvia", 
 welches seine Premiere an der Staatsoper Hamburg vor 25 Jahren feierte.

Weitere Details zur Reise

Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Aspekte und Annehmlichkeiten dieser Reise.
Im Preis enthalten

ArtMaks Inklusiv-Leistungen

Fahrt im modernen Bus
Zeit zur freien Verfügung in Hamburg für eigene Unternehmungen
1 x Ballettkarte  Sylvia gute Kategorie
Trinkgelder für Busfahrer 
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