MEININGEN
WIE EUROPA LERNTE,
GESCHICHTE ZU INSZENIEREN
Opern- Theaterreise nach Thüringen
26. - 28. Februar 2027 // 3 Tage
Die Reiseinhalte
Das Programm
Highlights
Videos
Meiningen ist kein gewöhnlicher Ort der Theatergeschichte. Es ist eine Stadt, in der sich im 19. Jahrhundert ein radikaler Wandel vollzog: Unter Herzog Georg II. wurde das Theater neu erfunden – nicht als Unterhaltung, sondern als präzise komponierte Inszenierung von Geschichte, Macht und Gesellschaft.
Hier entstand die Idee des modernen Regietheaters. Zum ersten Mal wurden Bühne, Kostüm, Raum und Schauspiel zu einem konsequenten Gesamtkunstwerk verbunden. Historische Genauigkeit, Ensemblearbeit und die bewusste Gestaltung von Massenszenen machten Meiningen zu einem europäischen Impulsgeber der Theaterkunst und prägten Entwicklungen bis hin zum Naturalismus und zur modernen Regieästhetik.
Doch diese Reise geht über Theatergeschichte hinaus. Sie folgt einer größeren Idee: der Frage, wie Macht sich zeigt, wie Geschichte erzählt wird – und wie daraus Kunst entsteht. Bereits die höfische Welt, etwa am Hof Heinrichs VIII., war selbst eine Bühne der Inszenierung von Herrschaft. In Meiningen wird diese Logik weitergedacht und in eine neue Kunstform überführt.
Die Kulturreise führt deshalb durch drei Akte dieser Entwicklung: vom höfischen Machtzentrum im Schloss Elisabethenburg über die revolutionäre Theaterstadt Georgs II. bis hin zur „Zauberwelt der Kulisse“, in der die Mechanik der Inszenierung selbst sichtbar wird.
Hier entstand die Idee des modernen Regietheaters. Zum ersten Mal wurden Bühne, Kostüm, Raum und Schauspiel zu einem konsequenten Gesamtkunstwerk verbunden. Historische Genauigkeit, Ensemblearbeit und die bewusste Gestaltung von Massenszenen machten Meiningen zu einem europäischen Impulsgeber der Theaterkunst und prägten Entwicklungen bis hin zum Naturalismus und zur modernen Regieästhetik.
Doch diese Reise geht über Theatergeschichte hinaus. Sie folgt einer größeren Idee: der Frage, wie Macht sich zeigt, wie Geschichte erzählt wird – und wie daraus Kunst entsteht. Bereits die höfische Welt, etwa am Hof Heinrichs VIII., war selbst eine Bühne der Inszenierung von Herrschaft. In Meiningen wird diese Logik weitergedacht und in eine neue Kunstform überführt.
Die Kulturreise führt deshalb durch drei Akte dieser Entwicklung: vom höfischen Machtzentrum im Schloss Elisabethenburg über die revolutionäre Theaterstadt Georgs II. bis hin zur „Zauberwelt der Kulisse“, in der die Mechanik der Inszenierung selbst sichtbar wird.
1. Akt: DIE MACHT : Schloss & Opernpremiere
26. Februar 2027
Anreise ab Braunschweig und Zimmerbezug im traditionsreichen Hotel Sächsischer Hof.
Der erste Reisetag steht im Zeichen höfischer Macht und ihrer kulturellen Inszenierung.
Im Schloss Elisabethenburg begegnen die Gäste der Welt der Herzöge von Sachsen-Meiningen, deren Hof als Zentrum von Repräsentation, Musik und europäischer Kulturgeschichte wirkte. Im Vergleich mit dem Tudor-Hof Heinrichs VIII. wird deutlich, wie eng Politik, Macht und Inszenierung miteinander verbunden waren. Am Abend folgt die Opernpremiere von HENRY VIII im Staatstheater Meiningen, in der diese historischen Themen in Musik und Drama verdichtet werden.
Anreise ab Braunschweig und Zimmerbezug im traditionsreichen Hotel Sächsischer Hof.
Der erste Reisetag steht im Zeichen höfischer Macht und ihrer kulturellen Inszenierung.
Im Schloss Elisabethenburg begegnen die Gäste der Welt der Herzöge von Sachsen-Meiningen, deren Hof als Zentrum von Repräsentation, Musik und europäischer Kulturgeschichte wirkte. Im Vergleich mit dem Tudor-Hof Heinrichs VIII. wird deutlich, wie eng Politik, Macht und Inszenierung miteinander verbunden waren. Am Abend folgt die Opernpremiere von HENRY VIII im Staatstheater Meiningen, in der diese historischen Themen in Musik und Drama verdichtet werden.
2. Akt: DIE REVOLUTION : Stadt & Theaterreform
27. Februar 2027
Der zweite Tag widmet sich der bahnbrechenden Theaterreform unter Herzog Georg II., die Meiningen zu einem europäischen Zentrum der Theatergeschichte machte. Während der Stadtführung wird die Entwicklung des modernen Regietheaters erlebbar – mit Fokus auf Ensemblekunst, historische Genauigkeit und die Inszenierung von Geschichte als Gesamtkunstwerk. Der Abend im Staatstheater zeigt in moderner Form die lebendige Theatertradition der Stadt und schlägt eine Brücke zwischen historischer Reform und heutiger Bühnenpraxis.
3. Akt: DAS ERBE : Schloss & Theatermuseum
28. Februar 2027
Der letzte Tag führt in die Welt der höfischen Repräsentation und der Theatergeschichte zurück. Im Schloss Elisabethenburg und im Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ wird sichtbar, wie aus der Meininger Theaterreform eine europaweit prägende Bewegung wurde. Originale Bühnenbilder, Kostüme und Inszenierungstechniken zeigen, wie Geschichte auf der Bühne konstruiert wird und wie Meiningen bis heute als Modell für modernes Regietheater wirkt.Wichtige Hinweise
- Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung!
- Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der ArtMaks Kulturreisen Andrei Petrov.
- Änderungen vorbehalten.
- Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um diese Frage individuell zu klären.Staatstheater Meinigen, Großes Haus
24. September 2026 | 19.30 Uhr
Henry VIII.
Oper in vier Akten von Charles Camille Saint-Saëns
Dichtung von Léonce Détroyat und Armand Silvestre
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
GMD Killian Farrell | Musikalische Leitung:
Andreas Kriegenburg | Regie, Bühne
Andrea Schraad | Kostüme
Roman David Rothenaicher | Chor, Extrachor
Matthias Heilmann | Dramaturgie
Meininger Hofkapelle
König Heinrich VIII. von England ging durch seine sechs Ehen und die Gründung einer eigenen Kirche in die Weltgeschichte ein. Die berühmteste Episode seiner Regierungszeit war die Annullierung seiner ersten Ehe mit Katharina von Aragón und die Hochzeit mit Anne Boleyn. Diese Ereignisse bringt Camille Saint-Saëns in „Henry VIII.“ 350 Jahre später auf die Bühne. Die Handlung nach einem spanischen Drama von Calderón enthält das perfekte Material für eine historische Oper: Liebessehnsüchte, Gefahren am Hof mit belastenden Briefen, ehrgeizige Aufstiegspläne, schmerzhaftes Leid und Einmischungen des Papstes sorgen für Dramatik, Intimität und Feierlichkeit. Dabei geht es sowohl um Politik als auch um den privaten Konflikt. Das „Projekt Scheidung“ nutzt Heinrich, um den Einfluss der römischen Kirche aus seinem Königreich zu verbannen.
Die Oper entführt uns in das England der Renaissance mit Anklängen an die Musik der Zeit, bleibt aber eine typisch französische Oper mit Sinn für Melodik und Eleganz. Die Orchestersprache ist klar, präzise und vermeidet die Exzesse der Spätromantik. Nach „Samson und Dalila“ ist „Henry VIII.“ Saint-Saëns’ erfolgreichste Oper, die seit der Uraufführung in Paris 1883 in Frankreich oft, hierzulande aber eher selten, aufgeführt wird.
27. Februar 2027 | 19.30 Uhr
Carmen darf nicht platzen
Komödie von Ken Ludwig, Deutsch von Michael Raab
Brian Bell | Regie
Daniel Unger | Bühne, Kostüme
Bernhard F. Loges | Dramaturgie
Eine Diva im Delirium, eine Intendantin kurz vor dem Nervenzusammenbruch und eine heldenmütige Assistentin. „Carmen darf nicht platzen“ ist die weibliche Neuauflage des Komödienwelterfolges „Otello darf nicht platzen“. Eine furiose Satire über den Theater- und den Opernbetrieb, bestes angloamerikanisches Unterhaltungstheater, temporeich, herzergreifend und urkomisch!
Spielort ist eine elegante Suite in einem Luxushotel in Cleveland 1934. Alles ist bereit für das Opernereignis des Jahres: Elena Firenzi, die weltberühmte italienische Sopranistin, soll „Carmen“ in der Cleveland Opera singen. Doch die Diva kommt zu spät, sie hatte Streit mit ihrem Verlobten und ist völlig derangiert. Nach einem explosiven Cocktail aus Stress, Streit, Alkohol und Schlaftabletten schläft sie tief und fest, kurz bevor der Vorhang aufgehen soll. Was nun? Absagen? Und was wird dann aus den Garnelen, die der Theaterverein für die Pause spendiert hat? Etwa an die Bühnenarbeiter verfüttern?! Eines ist klar: „Carmen darf nicht platzen!“
Die unscheinbare Assistentin Jo ergreift ihre Chance: Kurzentschlossen und todesmutig schlüpft sie in das Carmen-Kostüm und die Rolle der Diva. Als Elena Firenzi aus dem Koma erwacht und auf die Bühne drängt, ist das Chaos perfekt. Es beginnt ein rasantes Verwechslungsspiel mit Liebesverwirrungen und Bühnenwahnsinn, zu dem nicht unerheblich ein eitler Tenor und der eifersüchtige italienische Verlobte der Diva beitragen.
BeratungsHOTLINE:
0531 601 880 51
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Bei Fragen rund um die Reise, die Buchung und die Leistungen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.
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Die Reisedaten
Datum26. - 28. Februar 2027 // 3 Tage
Preis pro person im DZ
699
€
EZ-Zuschlag
72
€
Anmeldeschluss
25. Januar 2027
Kurz und Knapp
Die Geschichte Meinigens
Die Geschichte Meiningens reicht bis ins Jahr 982 zurück.
Aus einer mittelalterlichen Siedlung entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Handels- und Verwaltungszentrum. Mit der Gründung des Herzogtums Sachsen-Meiningen im Jahr 1680 begann ihre Blütezeit als Residenzstadt. Schloss Elisabethenburg, der herzogliche Hof sowie die Förderung von Kunst, Musik und Bildung prägten das Stadtbild und machten Meiningen zu einem kulturellen Mittelpunkt.
Im 19. Jahrhundert führte Herzog Georg II. die berühmte Meininger Theaterreform ein.
Mit historischer Genauigkeit, starken Ensembles und innovativen Inszenierungen revolutionierten die „Meininger“ das europäische Theater und machten die kleine Residenzstadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.
Die Reise durch Meiningen folgt diesen drei prägenden Kapiteln der Stadtgeschichte:
der Macht der Herzöge,
der Revolution des modernen Theaters und
dem Erbe, das bis heute in Schloss, Theater und Stadtbild lebendig ist.
Aus einer mittelalterlichen Siedlung entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Handels- und Verwaltungszentrum. Mit der Gründung des Herzogtums Sachsen-Meiningen im Jahr 1680 begann ihre Blütezeit als Residenzstadt. Schloss Elisabethenburg, der herzogliche Hof sowie die Förderung von Kunst, Musik und Bildung prägten das Stadtbild und machten Meiningen zu einem kulturellen Mittelpunkt.
Im 19. Jahrhundert führte Herzog Georg II. die berühmte Meininger Theaterreform ein.
Mit historischer Genauigkeit, starken Ensembles und innovativen Inszenierungen revolutionierten die „Meininger“ das europäische Theater und machten die kleine Residenzstadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.
Die Reise durch Meiningen folgt diesen drei prägenden Kapiteln der Stadtgeschichte:
der Macht der Herzöge,
der Revolution des modernen Theaters und
dem Erbe, das bis heute in Schloss, Theater und Stadtbild lebendig ist.
Weitere Details zur Reise
Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Aspekte und Annehmlichkeiten dieser exklusiven Reise.
Im Preis enthalten
ArtMaks Inklusiv-Leistungen
Fahrt im modernen Komfortreisebus von Braunschweig nach Meiningen und zurück
Eigene Anreise ist möglich
2 x Übernachtungen
inkl. Frühstück im 4-Sterne Hotel Sächsischer Hof, Meiningen
inkl. Frühstück im 4-Sterne Hotel Sächsischer Hof, Meiningen
je 1 Karte für die Premiere der Oper "Henry VIII." sowie die Komödie "Carmen darf nicht platzen" in dem Staatstheater Meiningen, sehr gute Kategorie
Stadtführung in Meiningen
Führungen und Besichtigungen des
Schlosses Elisabethenburg in Meiningen
Schlosses Elisabethenburg in Meiningen
2 x Abendessen
Trinkgelder für örtlichen Stadtführer und Busfahrer
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Reisebegleitung
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HOTLINE: 0531 601 880 51
mail: info@artmaks.de










